
Die britische Royal Navy hat erstmals eine Angriffsdrohne von einem fahrenden Schiff aus gestartet.
Die Informationen stammen von der Website UK Defence Journal. Dem Bericht zufolge fand der Test während der Übung Neptune Reach vor der Südküste Englands statt, unter Einsatz des Versuchsschiffs XV Patrick Blackett und der Drohne Nyan One Way Effector (OWE), die von Callen-Lenz, einer Tochtergesellschaft von BAE Systems, entwickelt wurde.

Die Nyan ist eine Drohne des Typs „Kamikaze“, die darauf ausgelegt ist, Land- oder Seeziele kostengünstig und mit hoher Präzision zu treffen. Der Versuch ist Teil des Project Vantage, einer Initiative des britischen Verteidigungsministeriums, die darauf abzielt, die Entwicklung und Integration unbemannter Systeme in die Streitkräfte des Landes zu beschleunigen.

Nach Angaben der Royal Navy stellt der Test einen wichtigen Schritt bei der Anpassung der Seestreitkräfte an die neuen Anforderungen moderner Konflikte dar, die durch den breiten Einsatz von Drohnen geprägt sind. An dem Versuch nahmen Militärangehörige der britischen Marine, des Heeres und der Luftwaffe teil, um zu bewerten, wie diese Art von Bewaffnung die Angriffsfähigkeit erweitern und gemeinsame Operationen unterstützen kann.

Der Start ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes des Vereinigten Königreichs, den Einsatz autonomer Systeme auszuweiten. Die britische Regierung kündigte kürzlich neue Investitionen in Drohnen und unbemannte Technologien als Teil ihrer Strategie zur Modernisierung der Streitkräfte an, die eine zunehmend größere Rolle dieser Ausrüstung bei Marineoperationen vorsieht.
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Foto: Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
